
| 🏦 Commissione Nazionale per le Società e la Borsa |
| 🗓️ Gründungsdatum: 1974 |
| 🌎 Land: Italien |
| 👉 Website : www.consob.it |
| 📈 Maximale Hebelwirkung: 1:30 |
| 💰 Entschädigungsfonds: 20.000 € |
| ☂️ Schutzniveau: Grün |
Die Commissione Nazionale per le Società e la Borsa (CONSOB) ist die italienische Regierungsbehörde, die für die Aufsicht und Regulierung des italienischen Finanzmarktes zuständig ist. Die 1974 gegründete CONSOB spielt eine Schlüsselrolle beim Anlegerschutz und bei der Überwachung der Finanzaktivitäten von in Italien tätigen Unternehmen.
Als Mitglied der Europäischen Union wendet Italien die Richtlinien der harmonisierten Finanzmarktvorschriften MiFID (Markets in Financial Instruments Directive) an, die einen erhöhten Schutz für Händler und Anleger auf dem europäischen Markt gewährleisten.
Forex-Broker, die in Italien tätig sein möchten, müssen eine Zulassung der CONSOB einholen oder registriert sein, wenn sie in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union reguliert sind (dank des europäischen Passes gemäß der MiFID-II-Richtlinie).
Um diese Lizenz zu erhalten, müssen Broker ihre finanzielle Solidität, die Transparenz ihrer Organisationsstruktur und die Einhaltung italienischer und europäischer Gesetze nachweisen.
Die CONSOB prüft die Finanz- und Geschäftsberichte der Broker, um deren finanzielle Stabilität sicherzustellen.
Die kommerzielle Kommunikation muss klar und wahrheitsgemäß sein und darf die Anleger nicht irreführen. Jede irreführende Werbung wird sanktioniert.
Die CONSOB kann Inspektionen durchführen, um sicherzustellen, dass die Broker die Vorschriften einhalten.
Broker müssen die Gelder ihrer Kunden auf von ihren eigenen Konten getrennten Konten halten, um den Schutz im Falle einer Insolvenz zu gewährleisten.
Sie sind außerdem verpflichtet, Anleger über die mit dem Devisenhandel verbundenen Risiken zu informieren.
Sie müssen Funktionen wie Schutz vor negativen Salden und angemessene Hebelwirkung (begrenzt durch die europäische Gesetzgebung) anbieten.
Die CONSOB wendet die strengen Regeln der europäischen MiFID-II-Richtlinie an. Broker müssen die Angemessenheit und Eignung der angebotenen Dienstleistungen entsprechend dem Profil des Kunden bewerten.
Der Hebel ist für Privatkunden begrenzt (z. B. 1:30 für die wichtigsten Währungspaare), um übermäßige Risiken zu reduzieren.
Einzahlungsboni und andere Werbeaktionen, die zu übermäßigem Handel verleiten können, sind verboten.
Die CONSOB kann Geldstrafen verhängen, die Tätigkeit von Brokern aussetzen oder sie vollständig vom italienischen Markt ausschließen.
Sie veröffentlicht Warnungen vor nicht zugelassenen oder betrügerischen Brokern. Diese Listen sind öffentlich zugänglich, um Anleger zu warnen.
Anleger können im Streitfall Beschwerden bei der CONSOB einreichen.
Das Profil eines von der CONSOB regulierten Brokers finden Sie auf der Seite des Registers der Wertpapierfirmen auf der Website der CONSOB. Versuchen Sie, es zu finden, und überprüfen Sie, ob es mit den Angaben auf der Website des Brokers übereinstimmt.
Die einzelnen Schritte sind wie folgt:
1️⃣ Suchen Sie den Namen oder die Registrierungsnummer des Brokers, die Sie auf seiner Website finden können.
2️⃣ Auf der Website der CONSOB gibt es verschiedene Arten von Investmentfirmen: consob-and-its-activities/investment-firms.
Suchen Sie den Namen oder die Registrierungsnummer in der entsprechenden Liste.

3️⃣ An dieser Stelle können Sie überprüfen, ob der Broker berechtigt ist, „Devisendienstleistungen im Zusammenhang mit der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen” anzubieten.
Wenn es sich bei dem Broker um ein vom EWR zugelassenes Unternehmen handelt, müssen Sie die zusätzlichen Informationen bei der Aufsichtsbehörde seines Herkunftslandes überprüfen.

Im Falle der Insolvenz eines von der CONSOB regulierten Brokers können Trader dank der in den europäischen und italienischen Finanzvorschriften vorgesehenen Mechanismen Schutz genießen.
Da die Gelder der Kunden auf separaten Konten angelegt sind, gehören sie im Falle einer Insolvenz nicht zum Vermögen des Brokers. Das bedeutet, dass die Gelder der Kunden in den meisten Fällen geschützt sind und zurückgezahlt werden sollten.
Italien verfügt über ein Anlegerentschädigungssystem, das den Anforderungen der Europäischen Union entspricht. Dieser Fonds schützt Privatanleger im Falle einer Insolvenz des Brokers. Der Fondo Nazionale di Garanzia (FNG) ist der italienische Schutzmechanismus. Er entschädigt Anleger für Verluste bis zu 20.000 € pro Person gemäß den Bestimmungen der europäischen Richtlinie 97/9/EG.
Bei Streitigkeiten mit einem von der CONSOB regulierten Broker stehen dem Anleger mehrere Optionen zur Verfügung:
1. Direkter Kontakt mit dem Broker
Der erste Schritt besteht darin, sich an den Kundendienst des Brokers zu wenden, um zu versuchen, das Problem gütlich beizulegen.
2. Schiedsstelle für Finanzstreitigkeiten (ACF)
Wenn die vom Broker angebotene Lösung unbefriedigend ist oder dieser nicht innerhalb von 60 Tagen antwortet, kann der Anleger den Arbitrator for Financial Disputes (ACF) einschalten, eine außergerichtliche Streitbeilegungsstelle.
Voraussetzungen für die Zulässigkeit:
Die Beschwerde kann online auf der offiziellen Website des ACF eingereicht werden: https://www.acf.consob.it.
3. Gerichtliche Rechtsmittel
Wenn die Streitigkeit nach der Intervention der ACF weiterhin besteht, kann der Anleger ein Gerichtsverfahren vor italienischen Gerichten einleiten oder einen Fachanwalt hinzuziehen.
Die CONSOB spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Finanzsektors in Italien und bietet einen soliden Rahmen zum Schutz der Anleger und zur Gewährleistung der Transparenz der Aktivitäten von Brokern. Durch Mechanismen wie die Trennung von Kundenkonten, den Fondo Nazionale di Garanzia und den Schiedsrichter für Finanzstreitigkeiten (ACF) stärkt sie das Vertrauen der Anleger und fördert einen fairen Finanzmarkt. Die Sorgfalt der Anleger bei der Überprüfung der Zulassungen von Brokern und die Kenntnis der Streitbeilegungsverfahren sind ebenfalls von entscheidender Bedeutung für ihre Sicherheit.
Die CONSOB (Commissione Nazionale per le Società e la Borsa) ist die italienische Behörde, die für die Aufsicht und Regulierung der Finanzmärkte und Wertpapierfirmen in Italien zuständig ist.
Regulierte Broker müssen die Gelder ihrer Kunden von ihrem eigenen Vermögen trennen, um jeglichen Missbrauch zu verhindern.
Anleger profitieren von der Trennung der Kundenkonten und können vom Fondo Nazionale di Garanzia (FNG) eine Entschädigung von bis zu 20.000 € erhalten.