Forex- und Börsen-Affiliate-Programme: die besten CPA- und Revenue-Share-Angebote

Aktualisiert am 19. Oktober 2026 von der Redaktion von broker-forex.eu

Forex- und Börsen-Affiliate-Programme

Wenn Sie eine Website, einen YouTube-Kanal oder einen Newsletter rund um Finanzen, Trading oder Wirtschaft betreiben, können Sie Affiliate oder Introducing Broker (IB) eines Forex- und Börsenbrokers werden. Sie werden dafür bezahlt, dessen Plattform Ihrem Publikum zu empfehlen: Jeder Kunde, der über Ihren Link ein Konto eröffnet und handelt, bringt Ihnen eine Provision.

Die Broker stellen zahlreiche Marketing-Tools bereit: Banner, Kurs-Widgets, Analyse- und News-Feeds, Wirtschaftskalender, Landingpages und Tracking-Statistiken in Echtzeit. Sie können zwischen mehreren Vergütungsformen wählen: CPA (Vergütung pro aktiviertem Kunden), Revenue Share (Umsatzbeteiligung) und 2nd Tier (Provision auf die von Ihnen geworbenen Affiliates).

Affiliate-Programme der Broker

Dies sind die Affiliate-Programme der Broker, mit denen wir zusammenarbeiten. Die Beträge stammen von den Programmen selbst und hängen vom Land des Kunden und vom vermittelten Volumen ab:

ProgrammCPARevenue Share2nd TierAuszahlungAnmeldung
AvaTrade200 $ bis 400 $25 %10 %Überweisung, Skrill, PayPalAnmelden
XM250 $ bis 650 $
(Kunden aus EU und Australien)
Bis 25 $ pro Lot
(Kunden außerhalb der EU)
10 %Überweisung, SkrillAnmelden
XTB200 $ bis 600 $❌10 %ÜberweisungAnmelden
ActivTrades150 $ bis 650 $❌✅ÜberweisungAnmelden
VT Markets100 $ bis 600 $Bis 8 $ pro Lot✅ÜberweisungAnmelden
DupliTrade250 $ bis 400 $Ab 2,5 $ pro Lot✅ÜberweisungAnmelden
Cashback Forex❌15 %2 %Karte, Überweisung, Skrill, Neteller, PayPal, KryptoAnmelden

Investitionen an den Finanzmärkten bergen ein hohes Risiko des Kapitalverlusts.

Cashback Forex ist kein Broker, sondern ein Dienst zur Rückerstattung von Spreads und Kommissionen: Sein Partnerprogramm vergütet Empfehlungen an andere Trader.

Die Vergütungsmodelle

1. Revenue Share (Umsatzbeteiligung)

Für viele Broker die attraktivste Formel: Meldet sich ein Trader an und handelt nicht, zahlt der Broker dem Affiliate nichts. Er gibt lediglich einen Prozentsatz der Kommissionen und Spreads weiter, die er vom Kunden erhält – sein finanzielles Risiko ist also sehr gering.

Für den Affiliate erzeugt Revenue Share wiederkehrende Einnahmen, solange der Kunde aktiv bleibt, teils über Jahre. Dafür fließen die Einnahmen anfangs langsamer und hängen von der tatsächlichen Aktivität ab: Ein Affiliate kann 20 Trader bringen und nur an den 5 verdienen, die wirklich einzahlen und handeln.

2. Cost per Action (CPA)

CPA ist das verbreitetste System: Erfüllt der empfohlene Kunde bestimmte Bedingungen (Mindesteinzahlung, Anzahl Trades), zahlt der Broker dem Affiliate einen festen Betrag. Die Höhe hängt vom Land des neuen Traders und weiteren Faktoren ab.

Der Affiliate wird schnell und einmalig bezahlt, was kurzfristig meist höhere Einnahmen ermöglicht. Für den Broker besteht das Risiko, dass der Kunde kurz nach der Zahlung aufhört zu handeln; die höchsten CPAs gibt es daher für Länder und Profile mit guter Conversion.

3. Cost per Lead (CPL)

Beim CPL erhält der Affiliate eine einmalige Zahlung pro qualifizierter Registrierung (bestätigte E-Mail und Telefonnummer), ohne dass eine Einzahlung nötig ist. Der Broker zahlt nur einmal und teilt keine künftigen Einnahmen.

Die Beträge liegen deutlich unter dem CPA; das Modell eignet sich eher für Websites mit viel Traffic, aber geringer Anlageabsicht. Für den Broker ist das Risiko begrenzt, auch wenn nichts garantiert, dass der Lead einzahlt.

4. Das Hybridmodell

Das Hybridmodell kombiniert einen reduzierten CPA mit einem Revenue-Share-Anteil. Viele Affiliates schätzen es, weil es sofortige und wiederkehrende Einnahmen verbindet, doch beide Bestandteile fallen meist niedriger aus als bei reinem CPA oder Revenue Share.

Revenue Share, CPA, CPL und Hybrid sind die vier Vergütungsformen im Forex-Affiliate-Marketing, jede mit Vor- und Nachteilen. Achten Sie neben dem Geld auf einen guten Partnermanager und einen Broker mit gutem Ruf.

Wie wählt man das beste Forex-Affiliate-Programm?

  • Regulierung des Brokers: Arbeiten Sie nur mit Brokern, die von anerkannten Aufsichtsbehörden reguliert sind. Ein zweifelhafter Broker gefährdet Ihr Publikum und Ihren Ruf. Lernen Sie, einen seriösen Broker zu erkennen.
  • Verfügbarkeit in den Ländern Ihres Publikums: Deutschland, Österreich und die Schweiz haben unterschiedliche Regeln; Schweizer Kunden etwa werden nicht von jedem EU-Broker angenommen. Prüfen Sie auch die CPA-Konditionen pro Land.
  • Marketing-Tools: Wenn Ihnen die Zeit für eigene Banner und Inhalte fehlt, wählen Sie ein Programm mit deutschsprachigen Materialien, Landingpages und zuverlässigem Tracking.
  • Betreuung: Ein eigener Partnermanager und Schulungen zur Bewerbung des Angebots machen den Unterschied. Affiliate-Marketing ist eine Zusammenarbeit.
  • Auszahlungsbedingungen: Mindestbetrag, Häufigkeit, Zahlungsmittel und Währung.
  • Objektiver Vergleich: Listen Sie Vor- und Nachteile jedes Programms auf und vergleichen Sie sie mit Ihren eigenen Kriterien. Affiliate-Foren und Communities liefern nützliche Erfahrungen, die Sie aber prüfen sollten.

Nehmen Sie sich Zeit, alle nötigen Informationen zu sammeln: Eine fundierte Entscheidung ist besser als eine überstürzte.

Werberegeln, die Sie beachten müssen

Finanzprodukte zu bewerben ist etwas anderes als jedes andere Produkt. In der EU müssen Broker nach MiFID II „redliche, eindeutige und nicht irreführende“ Informationen liefern, und ihre Affiliates handeln in ihrem Namen: Jede CFD-Werbung muss den Risikohinweis mit dem Anteil der Privatkundenkonten enthalten, die Geld verlieren. Die BaFin in Deutschland, die FMA in Österreich und die FINMA in der Schweiz achten besonders auf Werbung für komplexe Produkte und Krypto-Assets, und die europäischen Aufseher beobachten „Finfluencer“ genau.

Kennzeichnen Sie gesponserte Links und Werbung deutlich (in Deutschland verlangt das UWG eine klare Werbekennzeichnung), versprechen Sie keine Gewinne und weisen Sie auf die Risiken hin. Affiliate-Einnahmen sind zudem steuerpflichtig und gelten in Deutschland in der Regel als gewerbliche Einkünfte.

Fazit

Forex- und Börsen-Affiliate-Marketing ist eines der rentabelsten Monetarisierungsmodelle für Websites rund um Finanzen, Trading und Geldanlage. Über die Programme der Broker können Affiliates Einnahmen per CPA, Revenue Share oder Hybridmodell erzielen, passend zu jeder Art von Traffic.

Die Wahl sollte sich nicht nur nach der Provisionshöhe richten: Ruf und Regulierung des Brokers, Qualität der Plattform, Conversion-Rate und verfügbare Tools sind entscheidend für ein nachhaltiges, glaubwürdiges Geschäft. Ob Blogger, Content-Creator oder Vergleichsportal: Affiliate-Marketing kann eine bedeutende Einnahmequelle sein, wenn Sie auf seriöse Partner und hochwertige Inhalte setzen.

#BrokerNoteRegulierungAusführungAktionen
1AvaTrade★★★★★ 4,6/5
CBIASICFSCAJFSABVI FSCFSRA
Market Maker (Dealing Desk)
2XTB★★★★★ 4,6/5
KNFCySECFCADFSA
No Dealing Desk
3VT Markets★★★★ 4,0/5
ASICFSCAFSC
STP / ECN
4HFM★★★★ 4,3/5
CySECFCADFSAFSCAFSA
STP / ECN
5ActivTrades★★★★ 4,3/5
CMVMFCASCBBACEN
No Dealing Desk
6XM★★★★ 4,3/5
CySECASICDFSAIFSC
Market Maker (Dealing Desk)
7LiteFinance★★★★ 4,0/5
CySECFSCSVG FSA
ECN / STP
8Plus500★★★★ 4,0/5
CySECFCAASICMASFSCADFSA
Market Maker (Dealing Desk)

ASIC: Australien • BACEN: Brasilien • BVI FSC: Britische Jungferninseln • CBI: Irland • CMVM: Portugal • CySEC: Zypern • DFSA: Dubai • FCA: Vereinigtes Königreich • FSA: Seychellen • FSC: Mauritius • FSCA: Südafrika • FSRA: Abu Dhabi • IFSC: Belize • JFSA: Japan • KNF: Polen • MAS: Singapur • SCB: Bahamas • SVG FSA: St. Vincent und die Grenadinen

⚠️ CFDs sind komplexe Instrumente mit Hebelwirkung: 70 bis 80 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim CFD-Handel Geld.

Häufige Fragen zu Forex- und Börsen-Affiliate-Programmen

Was ist Forex- und Börsen-Affiliate-Marketing?▾

Sie bewerben die Dienste eines Online-Brokers über Affiliate-Links. Eröffnet ein Besucher über Ihren Link ein Konto oder zahlt ein, erhalten Sie eine Provision.

Wie funktioniert ein Trading-Affiliate-Programm?▾

Der Broker stellt Tracking-Links, Banner und Marketing-Tools bereit. Jeder empfohlene Kunde wird über ein Tracking-System erfasst, das die Provisionen berechnet.

Was ist der Unterschied zwischen CPA und Revenue Share?▾

Beim CPA gibt es einen festen Betrag pro qualifiziertem Neukunden. Beim Revenue Share erhalten Sie langfristig einen Prozentsatz der Einnahmen, die die geworbenen Trader erzeugen.

Welches Vergütungsmodell ist das beste?▾

CPA passt meist zu Websites mit viel Traffic, die schnelle Einnahmen suchen; Revenue Share kann sich mit einem treuen, aktiven Publikum langfristig mehr lohnen.

Kann man mit Forex-Affiliate-Marketing Geld verdienen?▾

Ja, manche spezialisierte Finanz-Affiliates erzielen hohe Einnahmen. Das Ergebnis hängt von Traffic, SEO und Qualität der Inhalte ab.

Was ist ein Introducing Broker (IB)?▾

Ein IB ist ein Affiliate, der einem Broker Kunden zuführt, oft mit engerer Betreuung (Schulungen, Signale, Community) und einer Vergütung nach Handelsvolumen. In manchen Ländern ist für die IB-Tätigkeit eine Registrierung oder Erlaubnis nötig.

Braucht man eine Website, um Affiliate zu werden?▾

Nicht zwingend, aber sie ist der wirksamste Weg, über SEO qualifizierten Traffic zu gewinnen. Viele Affiliates nutzen auch YouTube, soziale Netzwerke oder Newsletter.

Ist Trading-Affiliate-Marketing reguliert?▾

Ja: Die Werbung für Finanzdienstleistungen muss Werbe- und Transparenzregeln einhalten. Arbeiten Sie mit regulierten Brokern, kennzeichnen Sie Werbung und weisen Sie klar auf die Risiken hin.